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Häufig gestellte Fragen

Warum ist es wichtig, Hygieneprodukte (Windeln, Inkontinenz- und Frauenhygieneprodukte) wiederzuverwerten?

Weil wir es können!

Im Durchschnitt verbraucht ein Kleinkind 6.000 Einwegwindeln, bis es trocken ist. Die Verwendung von Einwegwindeln hat sich in den letzten 20 Jahren aufgrund ihrer Bequemlichkeit ständig erhöht.

In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 5 Milliarden Windeln für Kinder und Erwachsene verwendet.

Feuchte Einwegwindeln eignen sich nicht für die Müllverbrennung, da sie einen sehr niedrigen Brennwert haben.

Die deutsche Bevölkerung altert und die Menschen leben länger. Mindestens 50% aller Altenheimbewohner sind inkontinent.

In Deutschland verwenden rund 25 Millionen Frauen Sanitärprodukte, die mehr als 300.000 Tonnen Abfall pro Jahr erzeugen.

Das Recycling von Hygieneprodukten durch den Einsatz des Knowaste-Verfahrens ist eine umweltfreundliche und kostengünstige Lösung, unser Problem der Abfallentsorgung in den Griff zu bekommen, da ein weiteres Produkt des Haushaltsabfalls aus dem Abfallstrom herausgenommen werden kann und die gesetzlichen Vorschriften für die Abfallwiederverwertung besser eingehalten werden können.

Wie funktioniert das Recycling?

Die gebrauchten Windeln, Inkontinenz- und Frauenhygieneprodukte werden gesammelt und von einer Spezialfirma zu einer Knowaste-Anlage gebracht. Im Knowaste-Verfahren wird das Windelmaterial sterilisiert und mechanisch in die einzelnen Bestandteile zerlegt, so dass Zellstoff und Kunststoff wiederverwertet werden können. Bis zu 98% einer gebrauchten Einwegwindel können auf diese Weise dem Abfallstrom entzogen werden.

Welche Bestandteile einer Einwegwindel sind recyclingfähig?

Die moderne Einwegwindel besteht aus drei Komponenten: Mischkunststoff, Zellstoff und hochsaugfähigen Polymergelen. Die Innen- und Außenseite der Windel besteht aus Mischkunststoff. Zellstoff im Innern leitet die Feuchtigkeit von der Haut in den Saugkern der Windel. Hochsaugfähige Polymere - gelartige Kapseln - im Kern schwellen an und nehmen die Feuchtigkeit auf. Diese einzelnen Bestandteile einer Einwegwindel können und sollten recycelt werden, um einem unendlichen Strom von negativen Umwelteinflüssen bei der Verbrennung von Windeln wirksam entgegenzuwirken.

Wie gewährleistet Knowaste die Sterilisierung von Einwegwindeln, Inkontinenz- und rauenhygieneprodukten?

Das Windelmaterial wird in einem der ersten Schritte des Recyclingverfahrens in einem Drucksterilisator sterilisiert und chemisch behandelt, um die hochsaugfähigen Polymere zu deaktivieren. Am Ende dieses Waschvorgangs werden die Kunststoffbestandteile entfernt und zur Weiterverarbeitung an eine separate Anlage weitergeleitet. Der Kunststoff wird dann in einem abschließenden Waschvorgang erneut gefiltert und gereinigt und dann in kleine Pellets gepresst, die zur leichten Wiederverwendung verkauft werden können. Der verbleibende organische Abfall wird getrocknet und zur Erzeugung grüner Energie verwendet.

Welche Verbraucherprodukte können aus dem aufbereiteten Windelmaterial hergestellt werden?

Der Kunststoff in Windeln bzw. Inkontinenzprodukten kann für die Herstellung von Kunstholz, Dachziegeln und Kunstholzverkleidungen verwendet werden. Die Fasern und hochsaugfähigen Polymere können in Biogas oder grüne Energie umgewandelt oder als Verdickungsmittel für Industrieprodukte verwendet werden.

Wie verdient Knowaste ihr Geld?

Unsere Einnahmen kommen aus einer Gebühr, die wir für die Verwendung des Knowaste-Verfahrens berechnen, durch den Verkauf der Recyclingprodukte und auch durch den Stromverkauf.

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